Die Doppelkopfspieler
- essen Bananen auf Sumba
Donnerstag, 17. November 2016
Kleiner Vortrag in Wien
Ich freue mich schon :)
Dienstag, 26. Juli 2016
Bye bye Sumba Hills
I am gonna come back
Remember we had fun together
Inzwischen schreibe ich aus der letzten Reihe einer Boeing 737, mit einem regenbogenfarbenen Himmel (Sonnenuntergang) im Blick, auf dem Weg nach Denpasar.
Natürlich nicht ohne uns noch einmal wie richtig dumme 'Weiße' aufzuführen.
Das fing beim Foto auf der Treppe zum Flugzeug hinauf an und hörte bei einem kleinen blonden Engel auf, der 14 Reihen nach vorne durch das Flugzeug Taco rief.
Da musste ich von 3 Reihen weiter hinten natürlich mitreden.
Die letzte Woche uber hatten Anna und ich Gäste und die haben ein volles Programm gehabt, so viel war ich selbst noch nicht in einer Woche auf Sumba unterwegs.
Eigentlich gab es ja bereits ein Abschlussfest in Pada Dita, aber das war einfach kein Anschluss von den Mädels. Das war nicht.... passend.
Manche Mädchen sind mir doch wirklich ans Herz gewachsen und das Wissen, dass ich die nächsten Jahre nicht dabei sein kann... macht mir das Herz schwer.
Und am liebsten würde ich sie in meinen Koffer stecken und mit nachhause nehmen.
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Freitag, 15. Juli 2016
Borobudur - lasset die Fotospiele beginnen
Da wir bereits einen der größten Hinduistischen Tempel besucht hatten, wollten wir uns natürlich auch den weltgrößten Buddhistischen Tempel nicht entgehen lassen und als uns Pater Roby, der Rektor vom Wisma eingeladen hat, waren wir natürlich voller Begeisterung dabei.
Zusammen mit zwei Fratres - die Anna liebevoll No1 und No2 rief - ging es los. Da wir alle vor Motivation so strotzten sangen wir die anderthalb Stunden Fahrt alle Lieder aus dem Gesangsbuch Madha Bakti, die wir auswendig konnten. Wenn Anna und ich mal nicht mehr den Text wussten, hatten wir ja zwei Priesteranwärter dabei, die sicher helfen konnten.
Das Borobudur deutlich größer ist, merkt man schon am Parkplatz, der vor lauter wandelnder Verkäufer zu einem kleinen Irrgarten wird.
Da ich gerade keinen Zugang zu meiner schreiberischen Ader entdecken kann, lasse ich jetzt einfach Bilder auf euch wirken. Kurze Anekdote: Der Tempel ist wie ein Mandala aufgebaut und ist in Wahrheit kein Tempel, sondern eher ein Monument, da man nie in das Bauwerk geht. Es gibt vier Ein bzw Ausgänge die hinauf auf die Spitze führen. Wir haben aber nicht den direkten Weg gewählt, sondern sind jeden Mandala Ring abgegangen. Das hatte etwas mediatives und vor allem wesentlich ruhigeres, da der Hauptteil der Besucher, direkt zum Haupt Plateau auf die Spitze stiefelt.

Für uns sehen die Ringe, die einzelnen Ebenen ziemlich ähnlich aus, aber in Wahrheit ist es ein riesiges Bilderbuch, dass vom Leben Buddhas erzählt. Das ganze Wunderwerk wurde ohne Zement gebaut, in dem man Stein auf Stein gelegt hat und diese angepasst hat.Das oberste Plateau hat dann Stupen, unter jeder dieser Stuppen sitzt ein Buddha. Bei vielen ist durch die Natur - Schwerkraft und Naturgewalten - der Kopf bereits abgebrochen. So auch bei der Hauptfigur, die daraufhin mit einer Stuppe besetzt wurde.

Im Anschluss unsere Reisegruppe; das ganze bei der Mittagshitze lässt einen natürlich immer den Schatten suchen.




Prambanan 2 mit ein paar Fotos dazu
| die Verrückten vom Dienst |
| unsere Reisetruppe - alles ehemalige Asrama Puteri Kinder |
| Die Hinduistische Tempelanlage, kann sich schon sehen lassen. Verrückt was die Leute früher alles gebaut haben. |
| So groß, dass man nicht einmal die Spitze mehr sehen kann. Anna und ich vor unserem bescheidenen Tempelchen. |
Dienstag, 5. Juli 2016
Irgendwo in der Nähe von Surakarta
Nach Yogya konnten wir die Prozentzahl wieder senken. Inzwischen sind wir bei 22 %.
Also beginnt ein angenehmer Abend mit Kuschel decken und mit Stille. Weil die CD die vorher in Dauerschleife gelaufen ist, endlich Pause hat.
Während Anna und ich in typischem Mädchen Quatsch über Liebe, Gefühle und Typen aufgehen ist es dunkel geworden und bis jetzt sind wir staufrei unterwegs.
Vorher als wir durch Yogya durchgefahren sind, wäre ich am liebsten ausgestiegen, aber jetzt mit all den Lichtern, bin ich wieder guter Dinge.
Als nächstes präsentieren wir.....
Ein Sleepover bei Avy
Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Indonesischen Artikel, den ihr sicher allesamt verstanden habt. Anna und ich haben in Jakarta neue Freunde gefunden von der Katholischen Jugend dort. Avy und Agatha. Die haben uns ja auch noch bis zum Bahnhof gebracht.
Avy ist dann auch nach Yogya gekommen und wollte uns noch einmal treffen, also wurde mehr chaotisch als geplant und eigentlich auch etwas gegen meinen Willen ein Sleepover veranstaltet, an unserem letzten Abend im Wisma.
Nachdem ich um Erlaubnis gebeten habe, hatte ich mal wieder Zeit Tagebuch zu schreiben.
Weil man im Wisma selten alleine ist, bekam ich schnell Gesellschaft und, noch besser, Schokolade. Delizios.
Irgendwann ungefähr zwei Stunden nach der vereinbarten Zeit tauchte Avy dann auf. Mit Sack und Pack und zwei Cousins ging es dann los, eine halbe Stunde vorm Abendessen. Anna und ich werden verhungern.
Durch die Straßen Yogyas ging es dann im Vergleich zu Jakarta zügig voran und so kurvten wir dahin. Bis wir bei einem Freund anhielten. Der uns natürlich prompt auf Englisch angeblabbelt hat und wo ich dann dreist behauptete nur ein bisschen Indonesisch zu können.
Oh was haben wir gelacht vor allem wegen den Indonesischen Zwischen Kommentaren des Freundes.
Irgendwann setzten wir unsere Reise fort und kamen immer näher an unser Ziel. Nächster Halt Kirche. Als mir Avy gesagt hat, dass wkr nachher in die Kirche gehen um zu beten, habe ich definitiv nicht erwartet eine grüne Kirche ohne Mauern vorzufinden und direkt daneben einen Hindu Tempel der zur Marienanbetung verwendet wird zu sehen.
Aber dann war das eben der Fall und ich war wirklich erstaunt. Der Tempel war mit Kerzen hell erleuchtet und direkt daneben gab es heiliges Trinkwasser zur Fuswaschung oder ähnliches. Dieser Tempel ist ein Wallfahrtsort in Indonesien und - so habe ich mir sagen lassen- fur alle Religionen interessant.
Im Anschluss musste natürlich noch ein Rosenkranz erworben werden und weiter gings.
Endstation... Avys Großfamilie.
Als Avy die ganze Woche gedrängt hat, dass wir bei ihr schlafen, konnte ich es nicht ganz verstehen, aber an dem Abend wurde es mir wieder klar. Es ist einfach etwas Besonderes Bules im Haus zu haben. Und weil ich mal erwähnt habe, dass ich tempeh mag, gab es das en Masse.
Zusammen wurde gegessen, genascht und der Plan fur den nächsten Tag gemacht. Natürlich auch Fotos gemacht. Und dann kurz nach zehn ging es Richtung Bett. Das Haus war übrigens ein richtig feines. Hier scheinen die Leute motivierter zu sein als auf Sumba beim Hausbau.
Der nächste Tag und der Wecker um 1:00 ist eine andere Geschichte....
Magelang ... 2 h später
Erste Geschichte
Oha schau mal dort... da ist ein ganzer Schwarm!
Frater Linus und Frater Rizal waren so nett uns abzuholen und schon sind wir in einem Taxi und plaudern angeregt daruber, wo es in den nächsten Tagen überall hingehen sollen.
Es ist richtig groß und am Anfang war ich richtig überrascht wie viele einzelne Häuser hier verbunden sind. Aber zu klein darf es auch gar nicht sein, weil immer an die 40-50 Fratres hier studieren und wohnen.
Nach einer Dusche wird weiter geplaudert und das Gelände erkundet. Es erinnert an Pada Dita, nur dass die ganzen weiten Grünflächen fehlen. Anstelle davon gibt es viele Bäume, die die Hitze ein bisschen neutralisieren.
Mehr als eine Stunde spazieren wir durch die Läden und an den Ständen entlang. Bewundern die bunten Stoffe, Hosen, Fächer und Taschen und machen Windowshopping. Am Ende mit Flip-Flops die zweifarbig sind, also ideal fur mich, und einer Batik Aladdin Hose reicher wollen wir den Heimweg antreten.
Und wir werden vom Regen begrüßt.... der scheint in Java ein ständiger Gast zu sein.
Na wir sind ja nicht aus Zucker, also mit Sack und Pack zurück hinauf strampeln um oben wunderschön nass anzukommen.
Nach einer Runde Billiard wo ich so richtig abgekackt habe und viel Plaudern fallen wir irgendwann tot ins Bett.
Erlebnisse auf Java
Die mir alle so lieb waren, dass ich sie ungern wieder auspacke, weil Ich nicht weis wie ich davon erzählen kann, damit es dem gerecht wird.
Der Bus mit 28 Sitzplätzen, wobei zwei für die Busfahrer sind, ist doch ganz gut gefüllt mit einer Quote von 7% ( Busfahrer inklusive).
Bandung
Yogyakarta -> Pranbanam & Borobudur
?? -> Borobudur & Merapi
Wonosobu -> Dieng & Temanggung
Von Jeepfahrten am Fuße des Vulkans, Schwefelkratern, Elefantenritt, Hinduistentempel, Ramadhan und muslimischen Neujahr, ewigen Profess Feier, Sonnenaufgang klettern bis zum verlorenen Herz war alles dabei.







